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<pre>Die jüngste 2:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen war die vierte in den vergangenen sechs Bundesligaspielen, weswegen die Trainerdebatte auf Schalke einmal mehr in den Vordergrund rückt.  <p> Mit Hilfe dieses neuen „Wir-Gefühls“ scheint sich der HSV nun nach und nach auf einem für die Fans erträglichen Niveau zu konsolidieren. Sogar in spielerischer Hinsicht wurden in den vergangenen Wochen erste vielversprechende Ansätze sichtbar.  <p>  Somit macht es den Eindruck, als wäre den Bayer-Kickern noch gar nicht zu Ohren gekommen, dass die Hertha gemeinhin als heimstark gilt; die in der Vorsaison gefeierten zwölf Heimsiege wurden etwa lediglich von den Bayern und Borussia Dortmund übertroffen. <p> Wer an eine Trendwende geglaubt hat, wurde am vergangenen Samstag schwer enttäuscht. Bei seinem Debüt als offizieller Nachfolger des entlassenen Dieter Hecking setzte es für den ehemaligen Interimscoach mit der 0:1-Heim-Pleite gegen Schalke den nächsten Nackenschlag. Damit sitzen die „Wölfe“ im Tabellenkeller fest. <p>  Die Frankfurter sind allerdings weit davon etwas entfernt, sich gänzlich kommentarlos aus der Spitzengruppe zu verfügen: So kämpfte das Team vor wenigen Tagen auch gegen die Gladbacher Fohlen mit allen verfügbaren Mitteln gegen den Abwärtstrend an.  </pre>


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<pre>Zuletzt trafen Hannover und Frankfurt in der Saison 2015/16 aufeinander und beide Saisonduelle gingen an die Eintracht: in Hannover gab es einen 2:1-Erfolg, zu Hause ein 1:0. Hannovers letzter Heimsieg gegen die Frankfurter stammt vom 1.11.2014 — damals gab es ein 1:0.  <p> Dementsprechend zuversichtlich sehen die Herthaner der letzten Aufgabe der Hinrunde entgegen, auch wenn die BL-Bilanz gegen Mainz nicht gerade berauschend ist. Mit fünf Siegen, sechs Remis und drei Niederlagen haben die Berliner zwar die Nase vorne, doch vor allem im Olympiastadion taten sich die Hausherren oft schwer.  <p>  Wie ein potenzieller Champions-League-Teilnehmer trat der Hauptstadt-Klub bei den abstiegsbedrohten Kraichgauern aber ohnehin nicht auf. Erstmals in dieser Saison verlor Hertha trotz einer zwischenzeitlichen Führung noch das Spiel. <p> Beim HSV feierten die Hauptstädter einen ganz wichtigen 2:1-Auswärtssieg und haben damit nicht nur die Rothosen ans Tabellenende geschickt, sondern ihrerseits wichtige Punkte geholt. Der Abstand zum Relegationsplatz ist auf zehn Punkte angewachsen. <p>  „Es ist auf jeden Fall wichtig, dass wir gewonnen haben. Man sieht, glaube ich, dass uns allen ein Felsen vom Herzen gefallen ist. Es ist ein Zeichen an die Liga, dass wir leben.“  </pre> 


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<pre> Richtig schlecht präsentierten sich die 96er – außer vielleicht in Bremen – dabei aber nie. „Wir haben uns in Leipzig und in München sehr teuer verkauft und beide Male eine couragierte Leistung abgeliefert, so Hannovers Torhüter Philipp Tschauner.  <p> Schon die Niederlage beim VfL lässt sich wohl lediglich mit dem bereits zuvor besiegelten Ende des langen Erfolgslaufs schlüssig erklären: Auf dem Höhepunkt ihres Selbstbewusstseins hätte sich die Mannschaft von den Wölfen sicherlich keine Pleite unterjubeln lassen.  <p>  Dabei würde die Statistik durchaus auf ein recht attraktives Spiel schließen lassen. So sind in den bisherigen drei Begegnungen nie weniger als 2,5 Tore gefallen; zweimal waren es sogar mehr als 4,5! âž” Zu den Quoten <p>  Die Auswahl wird abgerundet durch die Partie zwischen Augsburg und Leverkusen – auf den ersten Blick eine klare Sache. Fünf Plätze trennen den 1vom Tabellen-Neunten. Augsburg konnte von den letzten elf Pflichtspielen nur eines für sich entscheiden. <p>  Aber auch der FC Ingolstadt braucht diese drei Zähler, um vielleicht doch noch den Liga-Verbleib zu schaffen. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz, gar zehn schon auf das rettende Ufer.  </pre>


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<pre> Damals feierte die Alta Dame in den ersten sechs Spielen im Olympiastadion durchwegs Siege und hielt beim Punktemaximum. Im Vergleich dazu ist die aktuelle Ausbeute mit elf Zählern deutlich geringer. Dennoch wird sich Gladbach sehr anstrengen müssen, um etwas Zählbares mitnehmen zu können.  <p> Das dürfte jedoch weniger mit der körperlichen Fitness als vielmehr mit der geistigen Frische zu tun haben. „Das kommt mehr vom Kopf. Alle haben die Ergebnisse gesehen, die Mannschaft war irgendwie verkrampft“, so Hertha-Coach Dardai am Montag.   <p> Sie sollten garantieren, dass die Mannschaft die Heynckes-Idee vom Fussball wie früher umsetzt. Außerdem will „Don Jupp“ die schwächelnde Defensive stärken. „Man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft in den drei Pflichtspielen bevor ich kam, sieben Gegentore bekommen hat. Soviel haben wir in der gesamten Hinrunde der Triple-Saison kassiert.“ <p>  Grund zur Freude gab es allerdings nicht nur wegen des klaren Sieges.  <p> Gemessen an der eigenen Anspruchshaltung mussten die Hamburger über die unglückliche Niederlage beim Vorjahresvierten aber dennoch nicht traurig sein — zumal die Dienstreise nach Leverkusen auch tabellarisch vorerst ohne böse Konsequenzen blieb.  </pre>


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<pre> Wenngleich etliche Experten natürlich sogleich unkten, dass eine solche erteilte Lehrstunde in einer Mannschaft irreparable Schäden anrichten kann, hat der HSV mittlerweile schon oft genug erfahren, dass über das eigene Schicksal nicht in der Allianz Arena entschieden wird.  <p> Darüber hinaus machte sich das Fehlen von gleich vier Stammkräften im Spiel der Bremer unweigerlich bemerkbar, wie beispielsweise jenes von „Staubsauger“ Philipp Bargfrede, der aufgrund seiner Rotsperre in Hannover erneut zum Zuschauen verdammt ist.  <p>  Vielmehr noch als der nach wie vor überschaubare Vorsprung scheint den Lilien somit der eroberte 1Rang den Klassenerhalt zu versprechen; vorerst wird das Abstiegsgespenst nun — unter anderem — an den ungleich traditionsreicheren Bundesliga-Standorten Hamburg und Stuttgart gesichtet. <p>  In der Nachspielzeit gelang dann ausgerechnet Pierre-Michel Lasogga der Ausgleich. Ausgerechnet Lasogga, monatelang kam er nicht mehr zum Einsatz, rettete dem HSV mit seinem Treffer einen Punkt — und somit die Chance auf den direkten Klassenerhalt.  <p> Die zumindest stets ansehnlichen Auftritte können somit eigentlich nur zu dem Urteil führen, dass die Hoffenheimer vor allem durch unglückliche Verwicklungen in schwere See geraten sind: Und so passt es dann auch ins Bild, dass der bislang schlechteste Tabellenplatz ausgerechnet in eine Phase der Erholung fällt.  </pre>


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